Auf diese Bücher freue ich mich im Januar 2017



Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft
Elisabeth Kabatek
Roman
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2017
Klappenbroschur
416 Seiten
ISBN: 978-3-426-30569-0
Preis: 14,99 €
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Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat
Mikko Rimminen
Roman
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2017
Taschenbuch
224 Seiten
ISBN: 978-3-423-26128-9
Preis: 15,90 €
dtv premium ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr




Ein Tag für ein neues Leben
Ali Harris
Roman
Erscheinungsdatum: 16. Januar 2017
Taschenbuch
512 Seiten
ISBN: 978-3-734-10050-5
Preis: 9,99 €
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Elefant
Martin Suter
Roman
Erscheinungsdatum: 18. Januar 2017
Hardcover Leinen
352 Seiten
ISBN: 978-3-257-06970-9
Preis: 24,00 €
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Die lachenden Ungeheuer
Denis Johnson
Roman
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2017
Gebundene Ausgabe
272 Seiten
ISBN: 978-3-498-03342-2
Preis: 22,95 €
Rowohlt ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr

Rezension: "Einfach leben - besser leben: 2017" von Christine Rechl


Ausfüllbücher sind in! 

Überall stoße ich auf Ausfüllbücher, ohne eigentlich zu wissen, was es mit ihnen auf sich hat. Bei näherer Betrachtung gefällt mir der Inhalt ganz gut und nach genauerer Betrachtung habe ich dann sogar das für mich ideale Ausfüllbuch gefunden und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Euch der Buchkalender von Christine Rechl auch sehr gut gefallen und Euer persönlicher Begleiter für das Jahr 2017 wird.

Zuallererst: bei diesem Buchkalender handelt es sich um einen Wochenkalender, einen Organizer, ein Tagebuch, einen Ratgeber sowie einen Planer. Alles Dinge, die man unter normalen Umständen in mindestens fünf Büchern suchen muss. 

Dieser Planer soll für das Jahr 2017 mein täglicher Begleiter sein. Er soll eine Hilfestellung sein, das Jahr und mein Leben zu planen und zu organisieren. Dabei ist er in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Der erste Teil des Planers soll mir helfen, mein Leben zu vereinfachen. So finde ich zum Beispiel Übungen, die es mir möglich machen, meine Ausreden herauszukristallisieren, warum ich an bestimmte Projekte erst gar nicht rangehe und die mir einen Weg aufzeigen, wie ich meinen Schweinehund besiegen kann. Hierfür stehen mir "innere Schweinehunde" zur Seite, denen ich Namen gebe und die von nun an von mir besiegt werden wollen. Alles natürlich kein Muss! Ich bestimme, wohin die Reise mich führen darf oder wird.

Rezension: "Die Frau des Juweliers" von Judith Lennox



Zuallererst - einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 

Hätte ich dieses Buch nicht geschenkt bekommen, ich wäre nie auf die Idee gekommen, es zu lesen. Als Coverfixierte, klingt fast wie eine Erkrankung, trifft das Buch schon einmal absolut nicht meinen Geschmack und auch Familiendramen, die dazu noch in England spielen, entsprechen nun gar nicht meinem Geschmack. Aber, was solls - ich habe das Buch gelesen und werde es natürlich auch rezensieren. Für all diejenigen, die Familiengeschichtenexpertinnen sind, lasst Euch nicht allzu sehr von meiner Rezension beeinflussen, Romane dieser Art gehören halt nicht zu meinem bevorzugten Lesestoff.

Rezension: "Der Frauenversteher" von Jürgen Schmieder



Ihr seid schon einmal in den Genuss eines echten Schmieder gekommen und habt Euch köstlich amüsiert? Nein? Ihr kennt den Autor Jürgen Schmieder gar nicht? Es ist der Mann, der mit seinen wahnwitzigen Selbstexperimenten all seine Leser immer wieder aufs Neue humorvoll unterhält. So hat er 50 Diäten ausprobiert, hat versucht sich ein Jahr lang an alle deutschen Gesetze zu halten, 40 Tage nicht gelogen und auch die Weltregionen sind von ihm nicht verschont geblieben. Weil aber all das noch nicht ausreicht, ist Jürgen Schmieder jetzt der Frauenversteher.

Ich gebe ja ehrlich zu, Frauenversteher gehören nicht unbedingt zu den Männern, die ich attraktiv finde. Was aber ist, wenn ein Mann Selbstversuche unternimmt und versucht, Frauen zu verstehen, indem er für einen Mann höchst außergewöhnliche Situationen aufsucht, merkwürdige Dinge über sich ergehen lässt und schlussendlich zu der Erkenntnis kommt, dass es sehr schwer ist, Frauen zu verstehen. Das klingt schon weitaus attraktiver und sehr interessant.

Rezension: "Zwölf tödliche Gaben - Zwölf kurze Weihnachtskrimis" von Stuart MacBride



Ich kann nur immer wieder diejenigen bewundern, die mehrere Bücher parallel lesen. Nie, aber auch nie, könnte ich mich auf mehrere Romane oder womöglich auch noch auf Sachbücher gleichzeitig konzentrieren. Was ich allerdings auch abwechslungsreich finde und auf Grund meiner eingeschränkten Multitasking-Fähigkeit, wenn man dann in diesem Falle davon reden kann, ist es, gleichzeitig Kurzgeschichten zu lesen. Ach, was bin ich doch flexibel.
Zwar sind Kurzgeschichten nicht jedermanns Sache, jedoch lese ich diese kurzen Geschichten mit voller Hingabe. Können doch in diesem Fall 160 Seiten so facettenreich sein, wie mehrere Romane. Wem es also auch so ergeht oder wer noch eine Kleinigkeit für einen lieben Menschen zum Weihnachtsfest benötigt - ich habe hier etwas Feines für Euch.

Autor Stuart MacBridge nimmt seine Leser mit in die schottische Kleinstadt Oldcastle, in der die Weihnachtszeit nicht ganz so beschaulich verläuft, wie man sich eine besinnliche Zeit vorstellt. Nicht nur Hektik und Betriebsamkeit herrschen hier vor, nein, auch diverse Verbrechen. Hier fünf kurze Beispiele:

Rezension: "Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen" von Angela Mohr



Gut zwei Monate ist es her, dass ich den letzten Jugendroman gelesen habe. So war es mal wieder an der Zeit, ein Jugendbuch zur Hand zu nehmen. Und, wie sollte es dieses Jahr anders sein, ich bin 2016 ein wahrer Bücherglückspilz, habe ich doch auch hier wieder ein glückliches Auge und schlussendlich ein richtiges Händchen bewiesen. 

Da ich, wie schon häufiger erwähnt, keine der üblichen Liebesgeschichten mag, weil sie in meinen Augen nicht das wahre Leben widerspiegeln, bin ich jedes Mal begeistert, wenn die Begegnung zweier Menschen so anders, als vermutet, verläuft und ein Autor es schafft, den Leser durch das Besondere, das Anderssein, an seinen Roman zu binden.

Rezension: "Kreatives Lettering und mehr" von Gabri Joy Kirkendall



Ihr möchtet mit dem Lettering beginnen und sucht noch nach der passenden Lektüre, damit der Start Euch nicht allzu schwer fällt oder Ihr sucht noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für eine kreative Freundin? Dann empfehle ich Euch dieses tolle Buch, das Techniken, Ideen und Übungen miteinander vereint und wirklich für Anfänger geeignet ist.

Den Anfang machen einfache Schwungübungen, mit denen Ihr Euch peu à peu an die fließenden Bewegungen und die Verbindung von Strichen gewöhnen könnt. Sobald Ihr das gemeistert habt, geht es auch schon daran, die ersten Buchstaben zu schreiben. Auch hierfür sind wieder viele Übungen vorgesehen, die Ihr gleich in diesem Buch vornehmen könnt. Sehr festes, glattes Papier, das insbesondere für Feder und Tinte vorgesehen ist, bietet Euch die perfekte Grundlage für Eure Übungen.

Rezension:" Geschmack - Warum wir mögen, was wir mögen" von Tom Vanderbilt


Warum rezensiere ich lieber Sachbücher, als Liebesromane, die womöglich noch in England spielen? Warum empfinde ich das Leben in der Landeshauptstadt Stuttgart lebenswerter, als das Leben in der Hansestadt Hamburg und warum würde ich nie eine pinkfarbene Jacke tragen, dagegen eine braune oder blaue Jacke umso lieber. Ist es einfach nur eine Frage des Geschmacks? Mit Sicherheit, aber wie bildet sich dieser Geschmack aus? Was passiert in dem Moment, in dem wir unser Urteil fällen, was uns gefällt und was nicht?

Dieser Frage ist der Erfolgsautor und Journalist Tom Vanderbilt nachgegangen. Viele Antworten, die er erhalten hat, fasst er in diesem Buch zusammen und das auf so eine interessante und fast humorvolle Art und Weise, dass es von Anfang Spaß macht, sich mit Vanderbilt gemeinsam auf den Weg zu machen, um zu erfahren, was über unseren Geschmack entscheidet.

Rezension:" 10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann" von Thomas Hohensee



Es ist ein Irrglaube, dass Buddha, dessen richtiger Name Siddhartha Gautama lautet, etwa ein Missionar oder ein Gelehrter war, nein, Buddha hat, angespornt durch sein eigenes Leid, einen Weg gesucht, der ihn zu einem glücklicheren und zufriedeneren Menschen macht. Allein dieser Weg und die daraus erfolgten Lösungswege sind es, die Buddha weitergegeben hat, mehr aber auch nicht. Er hat sich nicht für den großen Meister gehalten, das machen nur wir aus ihm. Er lässt uns lediglich an seinem Weg teilhaben, durch den wir das Glücklichsein erlernen können und es bestenfalls auch werden.

Ist es also möglich, glücklich zu sein, trotz des Leids was wir oder auch andere uns zufügen? Ja, das ist es und wenn wir uns das Buch von Thomas Hohensee in aller Ruhe zu Gemüte führen, dann werden wir erkennen, dass wir die Dinge, die wir tun und denken im Grunde nur anders bewerten müssen.

Rezension: "Alles Liebe - Das kleine Überlebensbuch" von Dr. med. Claudia Croos-Müller



Ihr kennt jemanden, der Kummer hat oder Kränkungen und Unfreundlichkeiten ausgesetzt ist? Oder ihr leidet vielleicht zur Zeit sogar selbst unter Kummer? Dann habe ich hier etwas für Euch!

Ein weiterer, kleiner Lebensratgeber von Autorin Dr. med. Claudia Croos-Müller ist im Kösel Verlag erschienen. Vier famose Gute-Laune-Schafe nehmen Euch an die Hand und zeigen Euch, wie Ihr mit verschiedenen Körper- und Gedankenübungen wieder mehr Liebe in Euer Leben zurück erlangen könnt.

Rezension: "Bevor ich jetzt gehe" von Paul Kalanithi



Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, fällt mir außerordentlich schwer. Darf ich schreiben, dass die Lebensgeschichte eines schwerkranken Mannes mich nicht berührt, ohne damit in einen Gewissenskonflikt zu geraten. Ich habe entschieden - ich darf.

Der Autor Paul Kalanithi erkrankt im Alter von 37 Jahren an Krebs. Lange hat er nicht mehr zu leben und so schreibt er eben dieses Buch "Bevor ich jetzt gehe", um seiner kleinen, gerade geborenen Tochter ein Stück seines Lebens mit auf ihren Weg zu geben.
Es ist die Geschichte eines liebenden Ehemannes und Vater, der viele Jahre dafür kämpft, ein erfolgreicher Neurochirurg zu werden und der auf Grund seines Wissens und nicht zuletzt auch wegen seiner außerordentlichen Geschicklichkeit, ein erfolgreicher Arzt wird. Ein Arzt, wie er im Buche steht, sollte man meinen. Denn es gibt keinen besseren als ihn.

Malbuch für Erwachsene - Zauberhafte Mandalas




Auch das Ausmalen kann kreativ sein, man mag es kaum glauben. Ich bin ja ehrlich! Zuerst kam ich mir doch ein wenig komisch vor, als ich den Entschluss gefasst habe, Mandalas oder was auch immer, auszumalen, aber ... es macht Spaß und es entspannt tatsächlich. 
Einfach Musik anschalten und drauflos malen, ohne ein Falsch oder ein Richtig. Harmonie wird von den ausgewählten Farben geschaffen. Wenn man sich schon einmal ein bisschen mit der Farbenlehre auseinander gesetzt hat, dann kann man je nach Stimmung, seine Farbkombinationen auswählen. Jeder kann seine ureigenen Farben wählen, nichts ist vorgegeben.

Das "Malbuch für Erwachsene - Zauberhafte Mandalas" schafft Raum für Ruhe und Entspannung. 40 wunderschöne Motive in verschiedenen Detailstufen, jede Zeichnung auf einer eigenen Seite warten darauf, mit Muße ausgemalt zu werden. Durch die verschiedenen Detailstufen eignen sich die Motive für Anfänger und für Fortgeschrittene. Besonders schön ist, dass die Zeichnungen nicht bis in den Falz reichen, da sie so problemlos ausgemalt werden können, ohne, dass es mühselig wird und alles andere als entspannend ist.

Rezension: "Ich hatte ein Leben" von Sandro Strack



Schon bald nach ihrer Aufstellung im Jahr 1955 hat die Bundeswehr sich an humanitären Hilfsaktionen im Ausland beteiligt. Daraus wurde im Verlauf der 90er Jahre ein dauerhaftes und teils langjähriges Engagement in Auslandseinsätzen, anfangs in Bosnien, später dann im Kosovo. Höhepunkt dieser Entwicklung war der ISAF-Kampfeinsatz in Afghanistan von 2002 bis 2014. Mittlerweile sind Bundeswehrsoldaten bei Missionen in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer und am Horn von Afrika im Einsatz. Dies geschieht stets im engen Schulterschluss mit den EU-Partner und den Verbündeten der NATO (bundeswehr.de).

Was aber wird aus denen, die in ihren Kriegseinsätzen mit dem Tod und dem Sterben von Kameraden, Zivilpersonen oder aber dem Gegner konfrontiert werden. Kann man nach seinem Einsatz im Krisengebiet ganz normal in den Alltag zurückkehren oder aber bleiben da Narben von all dem, was erlebt wurde. Fast ein Viertel aller deutschen Soldaten kehrt mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zurück. Zurück zur Freundin, zur Ehefrau, zu den Kindern, wieder in den Kreis der Familie und alle erwarten, dass alles so weitergeht, wie es vor dem Auslandseinsatz gewesen ist. Der Alltag gespickt im immer wiederkehrenden Rhythmus, mit den stinknormalen Problemen, mit Freude und auch einmal ein wenig Streit und Leid. Kurzum, ein stinknormales Leben!

Rezension: "Die relative Unberechenbarkeit des Glücks" von Antonia Hayes



Mit 12 Jahren ein ganz besonderes Talent zu entwickeln, kommt schon nicht so häufig vor. Wenn es sich dann noch um den Themenbereich der Physik, Mathematik, Astronomie sowie Einsteins Relativitätstheorie handelt, dann ist dies wohl umso seltener.

Das Gehirn des 12-jährigen Ethan wird als Baby aufgrund eines Schütteltraumas schwer geschädigt. Schuld daran soll sein Vater Mark sein, der für die wahrscheinliche Körperverletzung an seinem Sohn zur Rechenschaft gezogen wird und eine mehrjährige Haftstrafe verbüßen muss. Auch Jahre nach seiner Entlassung hat Mark noch immer keinen Kontakt zu seinem Sohn sowie zu seiner Ex-Frau und Ethans Mutter Claire. 
Claire, seit der Straftat nun alleinerziehende Mutter, weicht bei Fragen Ethans rund um die Existenz seines Vaters immer wieder aus, will sie ihm doch die genauen Details ersparen. Doch nach und nach dringen immer mehr Einzelheiten ans Tageslicht und so erfährt Ethan peu á peu, warum er so anders ist als andere Kinder und wer sein Vater wirklich ist.

Handlettering ... Besinnung auf das Schöne



Ihr Lieben, es hat mich erwischt!

Ja, ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die sich auf einmal für das Handlettering interessiert, aber Ihr dürft mich gern bei meinem neuen Hobby begleiten und wer weiß, vielleicht springt ja jemand von Euch mit aufs Boot. Und als wäre das nicht genug, nein, auch Malbücher werde ich Euch vorstellen und ab und an verschiedene Materialien, die ich benutze.

Bereits bei Youtube habe ich mir viele schöne Videos zum Thema "Handlettering" angesehen. Ach ja, was kann man doch für schöne Dinge mit einem Stift, einem Pinsel, Kreide und und und ... zaubern. Ich bin so begeistert. Könnt ihr es spüren?

Trotz der teils sehr ausführlichen Videos insbesondere von Amerikanern, Japanern und Chinesen neige ich doch immer wieder dazu, zu  jedem neuen Interessengebiet, mir die passende Lektüre zuzulegen. Ach ja, Ihr wisst ja ... Bücher! 
In diesem Fall natürlich besonders schön, dass es zu dem eigentlichen Buch" Handlettering - Die Kunst des schönen Schreibens" auch gleich die passende Hilfe, nämlich das "Handlettering Übungsheft", dazu gibt - ein perfektes Team!

Auf diese Bücher freue ich mich im Dezember 2016



Die Musik der verlorenen Kinder
Mary Morris
Roman
Erscheinungsdatum: 05. Dezember 2016
Broschur
400 Seiten
ISBN: 978-3-7466-3272-8
Preis: 12,99 €
Aufbau Verlag ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr 



Navy Seal im Einsatz
Marcus Lutrell
Sachbuch
Erscheinungsdatum: 05. Dezember 2016
Hardcover
450 Seiten
ISBN: 978-3-86883-914-2
Preis: 19,99 €
Riva ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Weltretten für Anfänger
Arto Paasilinna
Roman
Erscheinungsdatum: 09. Dezember 2016
Gebundene Ausgabe
317 Seiten
ISBN: 978-3-431-03974-0
Preis: 20,00 €
Bastei Lübbe ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Das Jahr der wundersamen Begegnungen
Sarah Winman
Roman
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2016
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
352 Seiten
ISBN: 978-3-8090-2662-4
Preis: 19,99 €
Limes ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Amerikanische Erfindungen
Rivka Galchen
Roman
Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2016
Gebundene Ausgabe
208 Seiten
ISBN: 978-3-498-02529-8
Preis: 19,95 €
Rowohlt ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Das Glück der fast perfekten Tage
Fioly Bocca
Roman
Erscheinungsdatum: 16. Dezember 2016
Gebundene Ausgabe
192 Seiten
ISBN: 978-3-805-25101-3
Preis: 19,95 €
Wunderlich ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Mein Vater, das Kondom und andere nicht ganz dichte Sachen ...
Gudrun Skretting
Jugendroman ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum: 22. Dezember 2016
Gebundene Ausgabe
256 Seiten
ISBN: 978-3-805-25101-3
Preis: 14,99 €
Carlsen ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr

 

Rezension: "Das Verschwinden des Philip S." von Ulrike Edschmid



Als Philip S. im Spätsommer 1967 aus der Schweiz kommend, sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin aufnimmt, ist Benno Ohnesorg seit ein paar Monaten tot. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt und immer mehr Studenten politisieren sich, nicht aber Philip S. Anstatt sich der linksextremen Studentenszene anzuschließen, widmet er sich vorerst der Kunst und arbeitet an seinem ersten und einzigen Film. 
Nein, unpolitisch ist er nicht, er verfolgt politische Diskussionen durchaus und kommt irgendwann an einen Punkt an, an dem er sich zu denen, die sich radikalisieren, hingezogen, sich mit ihnen verbunden fühlt.
Nach und nach zieht er sich zurück. Er zieht sich zurück aus einer Welt, die er nicht aushält und die er nicht ertragen kann, obwohl sie ihm doch Heimat und Halt gibt. Aus einem Lebensgefährten und liebevollem Vaterersatz wird ein Mitglied der Bewegung 2. Juni. Ein Mitglied, das den Widerstand gegen den Staat und dessen Politik nicht überleben wird.

Rezension: "Die Unvollkommenheit der Liebe" von Elizabeth Strout



Ich gehöre nicht zu den Lesern, die förmlich danach lechzen, das Autor XYZ wieder einen neuen Roman herausbringt. Bei Elizabeth Strout mache ich da eine Ausnahme. Zwar lechze ich nicht danach, aber ich freue mich, wenn ein neuer Roman von ihr erscheint. Ich kenne keine andere Autorin, die es schafft, mich emotional derart zu berühren, dass ihre Geschichten noch lange in mir nachwirken. Der Roman "Die Unvollkommenheit der Liebe" ist eine weitere berührende emotionale Reise in das weite Land der Liebe.

Lucy Barton ist nach einer Blinddarmoperation, die eine rätselhafte Infektion zur Folge hat, für neun Wochen ans Krankenhausbett gefesselt. Obwohl der Kontakt zwischen Lucy und ihrer Mutter schon seit längerem auf Eis liegt, sitzt diese eines Tages für fünf Tage und Nächte an ihrem Bett. In langen Gesprächen kommen Mutter und Tochter sich zwar wieder näher, Kühle und Distanz sind jedoch weiterhin vorherrschend.

Rezension: "Ein Junge namens Weihnacht" von Matt Haig



Hach, wie gemütlich ist doch die Adventszeit. Ein Becher heißer Kakao, eine kuschelige Decke, ab aufs Sofa und ... nur noch einen Roman, bestenfalls passend zur Weihnachtszeit, zur Hand und alles ist perfekt!
Damit ihr spätestens zum Heiligen Abend wisst, wie es dem Weihnachtsmann in seiner Jugend ergangen und weshalb gerade er Weihnachtsmann geworden ist, habe ich hier einen Roman für Euch, der bereits jetzt schon ein Klassiker ist, obwohl er doch erst vor kurzem erschienen ist.

Der elfjährige Nikolas, dessen Mutter schon früh verstorben ist, wächst bei seinem Vater Joel im fernen Finnland auf. Im Auftrag des Königs soll dieser herausfinden, ob es im Norden des Landes eine Stadt gibt, in der nur Wichtel wohnen. Dies hat zur Folge, dass Nikolas erst einmal bei seiner Tante leben muss. Da das Leben dort jedoch alles andere als angenehm ist, reißt Nikolas mit seinem Freund, einer Maus, aus, um seinen Vater im hohen Norden zu suchen.

Rezension: "Megalife" von Samsofy


Selbstverständlich bin auch ich mit Legosteinen aufgewachsen.
Soweit ich mich erinnere, haben wir zumeist oder aber auch ich allein, Häuser gebaut. Sie stellten Schulen, Bauernhöfe oder aber ganz normale Wohnhäuser dar. Was uns fehlte, waren Figuren. Dafür mussten anfangs die Figuren aus der Puppenstube, später auch die Barbiepuppen herhalten, die im Vergleich zu den von uns gebauten Häusern, viel zu groß ausfielen.
Die Neuerung kam 1974, als es nun Zusatzteile zu kaufen gab, mit denen menschliche Figuren gebaut werden konnten. Auch kamen im gleichen Jahr die ersten Figuren auf den Markt, die den heutigen Figuren ähneln, allerdings nur den Kopf drehen konnten.

Rezension: "Von unten betrachtet geht es nur nach oben: Mein Weg zurück ins Leben" von Jens Sembdner



Was macht man, wenn der Partner so plötzlich mir nichts dir nichts aus dem Leben scheidet? Steckt man den Kopf in den Sand oder versucht man langsam aber sicher, Stück für Stück, die Leiter aus dem Dunkeln wieder hochzukrabbeln.

Jens Sembdner, Sänger der deutschen Musikgruppe "Die Prinzen" wird mit dem konfrontiert, was man sich nur sehr schwer vorstellen kann. Seine Frau nimmt sich im Alter von nur 34 Jahren das Leben. Nichts, aber auch gar nichts deutete daraufhin, dass sie diesen Schritt machen würde. Dachte man anfangs noch daran, dass es sich um eine Vergiftung handeln könnte, musste Sembdner den Tatsachen ins Auge sehen, dass seine Frau sich mit Hilfe von Medikamenten das Leben genommen hat.

Rezension: "Survive - Du bist allein" von Alexandra Oliva


Auch bei diesem Roman gilt: Tolles Cover, toller Titel - ich bin dabei!

Zwölf Teilnehmer, die unterschiedlicher nicht sein können, nehmen an einer Realityshow in einem Gebirge in den Vereinigten Staaten Amerikas teil. Verschiedene Team- und Einzelaufgaben, müssen bewältigt werden, um unter Beweis zu stellen, dass man das Zeug hat, zu den ersten drei Gewinnern zu gehören und bestenfalls Publikumsliebling zu werden. Bald schon treten erste Konflikte auf und jede weitere Prüfung, die zu bewerkstelligen ist, bringt die Teilnehmer näher an den Rand ihrer Kräfte. Wie weit wird jeder Kandidat gehen, um das satte Preisgeld einzuheimsen und wird er die Challenges überhaupt durchhalten? Denn was als Abenteuer beginnt, endet in einem nie wollenden Albtraum! Und ganz nebenbei werden der Cutter sowie der Produzent der Realityshow auch nicht mehr lang zu leben haben.

Rezension: "Im Himmel gibt es Coca Cola" von Christina Nichol



In letzter Zeit habe ich wirklich ein sehr glückliches Händchen. Da ich ja zu der Gattung der Beratungsresistenten gehöre, gebe ich nicht viel auf Buchempfehlungen von Freunden, Bekannten oder den Medien. Wenn Bücher dann noch, wie heißt es so schön, "gehypt" werden, dann mache ich zumeist eh einen großen Bogen um das, was die Masse liest. Ich entscheide meist aus dem Bauch heraus. Was für mich wichtig ist, ist die Stimmigkeit von Cover und Titel und wie sollte es anders sein? Auch bei diesem Roman habe ich mich nicht geirrt.

Wir schreiben das Jahr 2002. Slims Achmed Makaschwili, Durchschnittsanwalt beim Seerechtsministerium, lebt in Georgien, das nach dem Zerfall der Sowjetunion ein unabhängiger Staat geworden ist. Doch trotz Unabhängigkeit und freier Marktwirtschaft befindet sich das Land in einem desolaten Zustand. Arbeit ist kaum zu finden. Wer Arbeit hat, verdient einen Hungerlohn. Wer keine Arbeit hat, weiß nicht, wie er den nächsten Tag überleben soll. Korruption beherrscht das Land und so steht das Geld meist nur den Korrupten des Landes zur Verfügung. Jeden Tag aufs Neue kommt es zu Stromausfällen, den sich mittlerweile eh kaum noch jemand leisten kann und das marode Georgien verfällt weiter.

Rezension: "Zärtlich" von Belinda McKeon



Liebesromane mit allzu viel Herzschmerz und deren Ausgang man eh schon kennt, sind mir ein Graus und deshalb mache ich einen ganz großen Bogen darum. Es gibt aber durchaus das ein oder andere Buch, das mich dann doch berührt, wenngleich es wirklich schwer ist, mich in Liebesdingen mit einem Roman zu erreichen. Das schon einmal vorweg.

Ende der 90er Jahre lernen sich Catherine, Studentin der Literaturwissenschaft und James, Fotograf, in Dublin kennen. Beide aus irischen Provinznestern stammend, wollen das Leben mit all seinen so wundervollen Facetten endlich für sich erobern. Das neue Leben fernab der Heimat bekommt Catherine sehr gut und sie genießt die Hauptstadt in vollen Zügen. Für James, der aufgrund seiner Homosexualität eine weltoffene Stadt für sein Outing gesucht hat, ist auch das liberale Dublin nicht der Ort, an dem er zu seinem Schwulsein stehen kann. Das Geheimnis um James sexuelles Anderssein schweißt die beiden noch mehr zusammen. Nach kurzer Zeit muss sich Catherine jedoch eingestehen, dass sie sich in James verliebt hat, auch wenn sie sich darüber sofort im Klaren ist, dass ihre Liebe nicht von Erfolg gekrönt sein wird und die Katastrophe vorprogrammiert ist.

Rezension: "Shore, Stein, Papier" von $ick



Die aufregendsten Geschichten schreibt das Leben. Teilweise so aufregend, packend und aufwühlend, dass man als Leser nicht glauben mag, dass derartige Geschichten wirklich erlebt und gelebt worden sind, sondern vielmehr aus der Feder eines Autors stammen, dessen Phantasie mehr als nur blühend ist.

Der Roman "Shore, Stein, Papier" ist die authentische Geschichte des ehemals herionabhängigen $ick, der mit 13 Jahren das Kiffen begann, mit 15 Jahren das erste Mal Shore rauchte und im Alter von 18 Jahren das erste Mal im Knast einsaß. Eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann.

Rezension: "Das Leben ist zu bunt für graue Tage" von Sophie Bassignac



Was erhofft man sich, wenn man sich einen Roman mit dem Titel "Das Leben ist zu bunt für graue Tage" kauft? Richtig, man will auf leichte Art und Weise unterhalten werden. Sich einem Buch widmen, dass einen aus dem oftmals schon tristen, grauen Alltag holt, hinein in eine Story, die jeden ungemütlichen Novembertag zu einem ganz besonderen Tag werden lässt. Das Berauschende, das Fröhliche, ja, eben das Bunte habe ich erwartet. Gestoßen aber bin ich auf einen Roman voll von Charme und Melancholie und das Beste, ich habe ihn in allen Zügen genossen.

Rezension: "Kokainmeere - Die Wege des weltweiten Drogenhandels" von Ana Lilia Pérez


Dass die Deutschen zu den Topkonsumenten von Kokain gehören, war mir bekannt. Dass nur fünfzig Kilometer von meinem Wohnort entfernt, der Hauptumschlagplatz für die Verteilung des euphorisierenden Gifts für den nord- und osteuropäischen Markt liegt, habe ich zwar gewusst, jedoch sind mir die genauen Routen, die das Pulver versteckt zwischen Bananenkisten, in Kühlschränken, zwischen Gewürzen oder zwischen Schuhen aus Billiglohnländern hinter sich hat, fremd.

Da es durchaus ein tödliches Unterfangen sein kann, diese Wege der breiten Masse aufzuzeigen und zwar derart akribisch recherchiert, dass der Leser meint, er befinde sich direkt vom Anbau des Cocastrauches bis hin zum Verbraucher mit dabei, darüber ist sich die Autorin Ana Lilia Pérez sicherlich zu jeder Zeit im klaren. Umso erstaunlicher, dass die Autorin couragiert den Kampf gegen die Drogenmafia aufnimmt und der Welt darlegt, welches Kapital die Weltmeere Stunde um Stunde durchquert.

Rezension: "Deutschland im Blaulicht" von Tania Kambouri


Zu allererst möchte ich hier erwähnen, dass es nicht einfach ist, dieses Buch zu rezensieren. Nicht einfach? Warum? Wie schnell wird man heute als Nazi, rechte Sau oder noch schlimmer beschimpft, wenn man nicht mit den Gutmenschen oder den Weichspülpolitikern konform geht? Aber warum soll man schweigen? Warum darf nicht auch das gesagt oder geschrieben werden, was der Wahrheit entspricht, ohne gleich als Nazi beschimpft zu werden? Umso bemerkenswerter, dass ausgerechnet eine Polizistin das niederschreibt, womit sie alltäglich in ihrem Job konfrontiert wird.

Zugegeben, ich habe eine zwiegespaltene Meinung zum Beruf des Polizisten. Ich habe einfach zu viele Ordnungshüter kennengelernt, die ihre Macht als Polizisten gerade auf Demonstrationen ausgenutzt und missbraucht haben. Dennoch glaube ich, dass es sich bei derlei Ordnungshütern um die Minderheit handelt.

Was aber müssen Polizisten aushalten, die sich tagtäglich denen gegenüberstellen müssen, die unseren Staat und die dazugehörige Rechtsform nicht akzeptieren oder aber glauben, dass für sie Regeln und Gesetze nicht gelten? Was hat sich verändert, seitdem der Flüchtlingsstrom sich in Bewegung gesetzt hat und die Zahl der Migranten in Deutschland explosionsartig gestiegen ist? 

Rezension: "Generation Putin" von Benjamin Bidder




2018 wird in Russland der nächste Präsident gewählt. Dass der neue Präsident auch der alte Präsident sein wird, ist so gut wie sicher. Wer da anderer Meinung ist, der lehnt sich weit aus dem Fenster und wird mit Sicherheit eines besseren belehrt werden. Wie aber steht die "Generation Putin" zu ihrem Präsidenten und zum russischen Regime? Dieser Frage ist Autor Benjamin Bidder nachgegangen und versucht, eine Generation zu verstehen, die im neuen Russland groß geworden ist.

Wir treffen auf den Aktivisten Alexander aus St. Petersburg, der als Rollstuhlfahrer für die Rechte von Behinderten kämpft, auf die staatstreuen Karrierefrauen Lena aus Smolensk sowie Diana aus Sotschi, auf die Buchhalterin und Mutter Taissa aus Grozny und auf die Oppositionelle Wera sowie auf den Roofer Marat beide aus Moskau. Ein Querschnitt durch die russische Gesellschaft, der dem Leser einen Einblick in die Generation Putin ermöglicht.

Rezension: "Der schwarze Hund - Wie man Depressionen überwindet und Angehörige und Freunde dabei helfen können" von Matthew Johnstone



Bilder sagen mehr als tausend Worte!
Eine Depression in Worte zu fassen, ist selbst für einen Psychiater nicht einfach, wenn er Angehörigen von an Depressionen Erkrankten die Krankheit näher bringen soll. Umso schwerer, wenn ein Betroffener Rede und Antwort stehen soll.

Schön, dass es da einen Autor wie Matthew Johnstone gibt, der es mit wenigen Worten, aber außerordentlich ausdrucksstarken Bildern schafft, einer Krankheit ein bisschen von dem zu nehmen, was der Volksmund wohl Angst vor dem Unbekannten nennt.

Selbst unter starken Depressionen leidend, bin ich oft an meine Grenzen gestoßen, wenn ich versucht habe, Angehörigen und Freunden zu erklären, was in und mit mir los ist. Dank jahrelanger Therapien habe ich es Gott sei Dank heute geschafft, wieder Glück und Leben in eben dieses Leben zu lassen. Wie leicht wäre es doch gewesen, wenn ich dieses einfühlsame Bilderbuch zur Hand gehabt hätte.

Lesungen im November 2016

Der Kunstmann Verlag lädt auch im November wieder zu Lesungen der nachfolgend aufgeführten Romane sowie zu einer Ausstellung ein. Vielleicht findet ja auch eine Lesung in Eurer Nähe statt! Solltet Ihr eine interessante Lesung für Euch finden - ich wünsche Euch viel Spaß!


Paul Murray


"Der gute Banker" 

Gebundene Ausgabe
526 Seiten
Preis: 25,00 €
ISBN: 978-3-95614-120-1
Ein Blick ins Buch ... dann klicke hier!

Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublinersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnelljegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes. In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt. 
Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen? (Inhaltsangabe des Verlages)

Rezension: "Die störrische Braut" von Anne Tyler



Ihr kennt das Theaterstück "Der widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare, mögt es aber gern ein bisschen moderner? Dann müsst ihr unbedingt die Neuauflage von Anne Tyler lesen. Und für alle, die mit Shakespeare nichts am Hut haben ... rauf auf´s Sofa, es wird turbulent.

Kate Battista, Ende 20, lebt mit ihrem Vater, einem Professor auf dem Gebiet der Autoimmunerkrankungen und ihrer jüngeren und schwer pubertierenden Schwester Bunny in einem Haushalt und ist für all das zuständig, was eigentlich Aufgaben einer Mutter wären. Ihren Job als Kindergärtnerin übt Kate mehr schlecht als recht aus und Unterredungen mit ihrer Kindergartenleitung, die des öfteren Konsequenzen nach sich ziehen, stehen auf der Tagesordnung.

Auf diese Bücher freue ich mich im November 2016


Die steinerne Matratze
Margaret Atwood
Erzählungen
Erscheinungsdatum: 02. November 2016
Hardcover mit Schutzumschlag
304 Seiten
ISBN: 978-3-8270-1318-7
Preis: 20,00 €
Piper ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Trümmerkind
Mechthild Borrmann
Roman
Erscheinungsdatum: 02. November 2016
Hardcover mit Schutzumschlag
304 Seiten
ISBN: 978-3-426-28137-6
Preis: 19,99 €
Droemer HC ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Die Assistentinnen
Camille Perri
Frauenroman
Erscheinungsdatum: 11. November 2016
Paperback
320 Seiten
ISBN: 978-3-86396-095-7
Preis: 15,00 €
LYX ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



I.Q.
Joe Ide
Thriller
Erscheinungsdatum: 14. November 2016
Taschenbuch mit Klappenbroschur
388 Seiten
ISBN: 978-3-518-46728-2
Preis: 14,95 €
Suhrkamp ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr



Im Sommer wieder Fahrrad
Lea Streisand
Roman
Erscheinungsdatum: 18. November 2016
Hardcover mit Schutzumschlag
372 Seiten
ISBN: 978-3-550-08130-9
Preis: 20,00 €
Ullstein ... Klickt hier und ihr erfahrt gleich mehr


Rezension: "Bao, der weise Panda, und das Geheimnis der Gelassenheit" von Aljoscha Long, Ronald Schweppe





Was für ein niedliches Kerlchen, der weise Panda Bao. Kann uns so ein knuffiger Geselle aber auch die Kunst der Gelassenheit wirklich näher bringen? Natürlich kann er! Wenn nicht "Bao Bibberbrüll", wer denn dann? Und das Gute, bei weitem richtet sich diese Lektüre nicht nur an Erwachsene.

Bao, ein leicht reizbarer und durchaus auch ängstlicher Panda, macht sich auf Anraten seines Großvaters auf die Suche nach mehr Gelassenheit. Auf seinem Weg bekommt er aus der Sicht der Tierwelt, einer Wolke, eines Berges und eines Flusses verschiedene Methoden und Übungen aufgezeigt, die zu mehr Gelassenheit führen.

Rezension: "Schrittweiß" von Christian Bedor



Warum immer nur das lesen, was die breite Masse verschlingt oder aber die großen Verlage herausbringen? Es darf auch gern mal die Nische sein, die mich in letzter Zeit schon häufiger sehr positiv überrascht hat.

Kurz nach der Wende fliegt Norbert Mondholz, Taxifahrer aus Frankfurt/Main, mit seiner Freundin Susanne über Weihnachten und Sylvester nach Mallorca. Während Susanne meist allein die Insel erkundet, begibt Norbert sich auf eine Reise in seine Vergangenheit, schwelgt in Erinnerungen und gibt sich Träumereien hin. 

Rezension: "Sechs Jahre" von Charlotte Link




Einige werden sich sicherlich fragen, warum ich freiwillig Bücher über schwere Erkrankungen, das Sterben und den nahenden Tod lese. Die Antwort ist ganz einfach: ich bewundere die Menschen, die es schaffen, sich gegen eine todbringende Erkrankung zu wehren. Noch einmal all ihre Kräfte mobilisieren, um noch ein Weilchen leben zu dürfen. Und ich bewundere die Menschen, die ihr Leid annehmen, Frieden schließen und bereit sind, zu sterben, auch wenn die Angst vor dem Tod in fast jedem von uns schlummert.
Bis dato habe ich keinen einzigen Roman von Charlotte Link gelesen, ohne, dass es einen Grund dafür gibt. Der Titel des Buches "Sechs Jahre" hat mich aber durchaus angesprochen. 

Charlotte Link gibt in ihrem Roman die letzten sechs Jahre ihrer Schwester wieder. Sie hat ihrer Schwester kurz vor deren Tod versprochen, dass sie den Verlauf ihres Leids nach ihrem Ableben niederschreiben wird, in welcher Form auch immer. Sechs Jahre ein Kampf gegen den Krebs, der von Anfang an schon verloren ist. Eine Heilung ist nicht mehr möglich. Der Krebs hat sich bereits derart im Körper ausgebreitet, dass verschiedene schwere Operationen zwar Aufschub leisten, an eine Heilung jedoch nicht mehr zu denken ist.