Auf diese Bücher freue ich mich im Februar 2017


Etwas von der Größe des Universums
Jón Kalman Stefánsson
Roman
Erscheinungsdatum: 01. Februar 2017
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
400 Seiten
ISBN: 978-3-492-05795-0
Preis: 24,00 €
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Feuerherz
Katja Kettu
Roman
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
432 Seiten
ISBN: 978-3-843-71551-5
Preis: 16,99 €
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Überleben ist ein guter Anfang
Andrea Ulmer
Roman
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017
Taschenbuch Klappenbroschur
304 Seiten
ISBN: 978-3-548-61308-6
Preis: 9,99 €
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Der Lärm der Zeit
Julian Barnes
Roman
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
256 Seiten
ISBN: 978-3-462-04888-9
Preis: 20,00 €
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Der letzten Tage der Nacht
Graham Moore
Roman
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2017
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
464 Seiten
ISBN: 978-3-8479-0624-7
Preis: 22,00 €
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Rezension: "Zeiten der Erkenntnis" von Ian Mortimer



Eine Zeitreise gefällig? Nichts ist so aufregend, wie der Wandel der Zeit. Es muss nicht immer ein Krimi, Mord und Totschlag sein. Nein, blickt man auf die letzten Jahrhunderte zurück, dann ist diese Zeit mit so viel Dramatik besetzt, dass es aufregender gar nicht sein kann. Man muss sich eben nur an die Materie heranwagen. Dieses Buch ist so interessant und flüssig geschrieben, da lohnt sich der Griff hin zu einem Genre, dass zu Unrecht von vielen verschmäht wird.

Rezension: "Epilog mit Enten" von Sabine Friedrich



Es ist Winter, es ist kalt und ungemütlich. Nichts, was Euch aufwärmen könnte, wenn da nicht auf einmal dieser überwältigende, berührende, aufregende und vorallem wärmende Roman von Sabine Friedrich auf den Tischen der Buchhandlungen liegen würde. Noch nie habe ich dazu aufgerufen, ein Buch lesen zu müssen. Diesen Roman aber solltet Ihr lesen, nicht nur, dass er mit großer Sicherheit, wenn nicht, dann werde ich an einem Besen knabbern, auf der Longlist landen wird, er wird Euch ohne Kitsch und Liebesgedusel eine atemberaubende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen näherbringen und Roadmovie zugleich sein. Macht es Euch für die nächsten Stunden gemütlich, ihr werdet das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollen.

Rezension: "OMG" von Josephine Jones



Ein Arbeits- und Ideenbuch für alle, die sich gern den Kritzeleien hingeben möchten. Doch was sind eigentlich Doodles und Scribbles und was zum Teufel ist Handlettering.

Du sitzt am Telefon und kritzelst während des Gesprächs so nebenbei kleine Bildchen, umrahmt vielleicht mit Mustern aus geometrischen Figuren, perfekt - Du bist schon ein kleiner Doodle-Meister. Es kann aber auch sein, dass Du eine Geburtstagskarte schreibst, die einen Gutschein beinhaltet und Du das Wort Gutschein nicht nur einfach schreibst, sondern ihn malst und den Buchstaben schön ausgestaltest, bravo - Du hast Dich schon mal mit dem Handlettering beschäftigt. Und vielleicht kombinierst Du auch ab und an mal Zeichnungen mit Notizen, damit Du Dir die Notiz vielleicht besser merken kannst oder aber sie einfach ausdrucksvoller und einprägsamer gestalten möchtest, klasse - auch Scribbles sind kein Fremdwort für Dich.

Rezension: "Libellen im Kopf" von Gavin Extence



Und mal wieder habe ich ein Buch über eine psychische Erkrankung gelesen. Nachdem mir der Roman von Thomas Melle "Die Welt im Rücken", der seine eigene Leidensgeschichte, einer Manisch Depressiven Erkrankung, zum Thema gemacht hat, überhaupt nicht zugesagt hat, kam mir der Roman von Gavin Extence "Libellen im Kopf" gerade recht. Hier habe ich nun den Vergleich zwischen zwei Geschichten, die ein und dasselbe Krankheitsbild thematisieren.
Wie Melle leidet auch Extence an einer Manisch Depressiven Erkrankung. Er erzählt in seinem Roman aber nicht seine eigene, sondern eine fiktive Geschichte um die Protagonistin Abby, jedoch lässt er all seine Erfahrungen um die Erkrankung mit hineinfließen, so dass ein Vergleich meines Erachtens durchaus legitim ist, wenngleich Melle Anhänger jetzt vielleicht den Kopf schütteln.

Rezension: "Der Lauf des Lebens" von Mona Jaeger



Noch nie habe ich mich gefragt, ob ich einer Autorin gegenüber dankbar sein darf, für das Buch, die Zeilen, die Worte, die sie geschaffen hat. Bis dato war das Lesen eines Buches eher Unterhaltung, Aufklärung oder einfach ein schöner Zeitvertreib für mich. Ich bin bestimmt nicht oberflächlich, aber noch nie hat mich ein Buch derart berührt, dass ich von all den Gefühlen, die wir kennen, überwältigt worden bin. Kurzgeschichten, die ein ganzes Leben widerspiegeln. Mit all seinen Hoffnungen, Träumen, Verlusten, Ängsten und dem, was das Leben ausmacht, dem Menschsein.

Rezension: "Unkompliziert durchs Jahr - Der Organizer für den Job 2017" von Niels Pläging sowie "Nicht geplant habe ich schon 2017" von Martin Limbeck



Gebt zu, Ihr seid zwar im neuen Jahr angekommen, aber wenn Ihr ein Datum vollständig ausschreiben müsst, dann neigt Ihr am Ende doch noch eher zu einer 6 als zu einer 7! Wenn dem nicht so ist, dann gratuliere ich Euch, möchte Euch aber auch zum jetzigen Zeitpunkt noch zwei Organizer für das Jahr 2017 vorstellen, die viel mehr als nur Organizer sind. Mit diesen Planern organisiert Ihr nicht nur den jeweiligen Tag, Woche oder Monat, nein, Ihr organisiert Euch, lernt Euch besser kennen und setzt den Fokus auf Eure Persönlichkeit.

Rezension: "Thank you for being a friend" mit Illustrationen von Chris Campe


Was ist schöner, als in Zeiten von WhatsApp, E-Mails und Co. noch eine Postkarte zu bekommen. Ich tanze jedesmal durchs Haus und singe fröhlich ein Liedchen und man mag es fast nicht glauben, aber ich habe immer ein paar schöne Postkarten zu Hause liegen, die zu Geburtstagen oder auch einfach mal so, verschickt werden. Allerdings bin ich ein Meister im Vergessen und so habe ich beispielsweise auch dieses Jahr wieder vergessen, bereits geschriebene Weihnachtspostkarten meinen Paketen beizulegen. Asche auf mein Haupt!

Rezension: "Echt ich!" von Rhiannon Shove



Dass ich von Ausfüllbüchern angetan bin, dass habe ich ja schon an anderer Stelle erwähnt. Jetzt habe ich ein Ausfüllbuch entdeckt, dass es wirklich in sich hat. Und wie heißt es in dem Buch so schön "WLAN aus - Stifte raus!" Also los ... weg von dem, was uns Zeit rauben kann und hin zu dem, was uns wirklich angeht.

Dieses Buch ist für alle unter Euch, die sich mit sich selbst beschäftigen und etwas für die Ewigkeit schaffen wollen, denn so, wie ihr in dem Moment, in dem ihr Euch mit diesem Buch und mit Euch selbst beschäftigt, werdet Ihr nie wieder sein. Warum also nicht einfach mal den momentanen Ist-Zustand dokumentieren und gucken, ob das, was Ihr Euch beispielsweise jetzt wünscht, in einigen Jahren als ein erfüllter Wunsch abgehakt werden kann, immer noch ein offener Wunsch ist oder er sich längst verflüchtigt hat und ein anderer Wunsch an seine Stelle getreten ist.

Rezension: "Kalt erwischt - Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft" von Heide Fuhljahn


Dass ich eine große Freundin von Sachbüchern bin, ist sicher den meisten unter Euch schon aufgefallen. Wie Ihr vielleicht auch schon wisst, leide ich seit nun mehr 38 Jahren an Depressionen und Panikattacken (um es mal kurz auf den Nenner zu bringen). Als sich bei mir im Alter von 12 Jahren Ende der 70er Jahre die Krankheit breit machte, da wurde über psychische Erkrankungen nicht großartig gesprochen und hinter vorgehaltener Hand galt man auch eher als bekloppt und nicht unbedingt als psychisch erkrankt.
Fast 40 Jahre später gehört es mittlerweile schon beinahe zum guten Ton, zumindest habe ich manchmal das Gefühl, wenn ich mir die Vielzahl von Veröffentlichungen in diesem Bereich anschaue, über seine Erkrankung ein Buch zu schreiben. Und noch dazu habe ich das Gefühl, dass eigentlich auch ich ein Buch zum Thema Depressionen herausbringen müsste, da ich mit Sicherheit viel zu der Erkrankung beisteuern könnte. 
Ich überlasse das dann aber doch gern anderen, lese deren Berichte umso lieber und bilde mir mein Urteil dahingehend, ob der Inhalt etwas für diejenigen unter uns ist, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten und sich vielleicht auch durch das Lesen eines solchen Buches Hilfe erhoffen. Denn eines muss jedem klar sein! Jede Depression verläuft anders. Keine Depression gleicht einer anderen. Selbstverständlich, es gibt Übereinstimmungen und man findet sich im gegenüber auch teilweise wieder, dennoch hat jede Depression ihren ureigenen, individuellen Verlauf.

Rezension: "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" von Gerhard Jäger




Debütromane haben auf mich einen ganz besonderen Reiz, denn ich warte immer noch auf den Autor unserer Zeit, den ich gern über mehrere Werke verfolgen würde - bis dato Fehlanzeige. Habe ich scheinbar einen Schriftsteller für mich entdeckt, dann bin ich meist von seinen weiteren Werken dann doch wieder enttäuscht. Gerhard Jäger kommt mir daher gerade recht. Ein Buch mit einem sehr ansprechenden Cover und einem Titel, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht, ist genau das, was bei diesem ungemütlichen Wetter mit aufs Sofa darf.

Der frisch promovierte Wiener Historiker Max Schreiber will in einem altertümlichen Dorf in den Tiroler Alpen dem Geheimnis der Mitte des 19. Jahrhunderts lebenden Hexe Katharina Schwarzmann auf den Grund gehen. Diese soll in ihrem Haus verbrannt sein und Schreiber ahnt, dass es sich um eine Hexenverbrennung handeln könnte, die zu der damaligen Zeit jedoch nicht mehr hätte stattfinden dürfen. An Kooperativität seitens der Dorfbewohner ist jedoch nicht zu denken. Bei ihnen stößt Schreiber nur auf Argwohn, Ablehnung und Schweigen, so dass er im Alleingang den Abgründen auf die Schliche kommen muss. Dass er sich zudem leidenschaftlich in die stumme Maria verliebt, eine Liebe, die nicht sein darf, macht seine Ermittlungen nicht leichter. Der Aufenthalt des Historikers in dem Bergdorf nimmt immer dramatischere Züge an und alles droht zu eskalieren, als auch noch ein Bauer tödlich verunglückt.

Rezension: "Erste Hilfe für die Seele - Einsatz im Kriseninterventionsteam" von Angélique Mundt



Eben noch hat die Mutter mit dem geliebten Kind am Frühstückstisch gescherzt, gelacht, philosophiert oder gestritten und zwei Stunden später ist nichts mehr, wie es einmal war. Polizeibeamte überbringen eine Todesnachricht! Das eigen Fleisch und Blut ist aufgrund eines Verkehrsunfalls vor gerade einmal einer Stunde am Unfallort verstorben. Was kann es Schlimmeres geben?

Menschen, die derartige Nachrichten empfangen, befinden sich von nun an in einem Ausnahmezustand. Niemand weiß, wie beispielsweise die Mutter, die gerade die Todesnachricht erhält, reagiert. Wird sie losschreien? Wird sie lachen, weil sie im ersten Moment alles nur für einen ganz bösen Scherz hält oder wird sie gar ohnmächtig?